pic by Roger Hatcliffe
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Dieses Gedicht ist für Ulrike Jansen, die ich zwar (noch) gar nicht kenne, die mir aber durch ihr Buch „In Liebe verzeihen“ so viele tief bewegende Momente geschenkt hat, dass ich das Gefühl habe, sie schon ewig zu kennen…
Nachdem ich gestern nochmal die Textstelle mit dem viel zu früh geborenen (15. Woche) Sternenkind einer Patientin gelesen hatte, das Ulrike entgegen der Vorschriften zur Mutter brachte, damit sie sich von ihm verabschieden konnte, kam das Gedicht durch den Tränenschleier angeflogen und wollte aufgeschrieben werden…
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Du denkst, du seist zu klein,
um Großes zu erschaffen.
Du denkst, du seist allein
und wehrlos, ohne Waffen.
Doch du schenkst, du weißt es nicht,
uns mehr als alle Größten,
und du schenkst im Dunkel Licht,
du lebst, um uns zu trösten.
Die Schönheit hat ein ruhiges Wesen,
wie wahre Größe wächst sie still,
ist immer schon in dir gewesen
und weiß jetzt, dass sie fliegen will.
ღ ღ ღ

Ein klasse Beitrag, Danke. Ich habe diesen auf FB geteilt und einige Likes bekommen :
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